
Social-Media-Marketing
Social-Media-Kennzahlen auswählen: Reichweite, Interaktion und Conversions messen
KPIs (Key Performance Indicators) machen messbar, ob Social-Media-Aktivitäten die Geschäftsziele unterstützen.
Warum Kennzahlen im Social-Media-Marketing entscheidend sind
KPIs (Key Performance Indicators) machen messbar, ob Social-Media-Aktivitäten die Geschäftsziele unterstützen. Sie helfen, Kampagnen zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und das Marketingbudget gezielt einzusetzen.
Leiten Sie die Auswahl vom Geschäftsziel ab: Bestimmen Sie für jedes Ziel eine passende Kennzahl und prüfen Sie, ob sie zu Zielgruppe und Plattform passt. Ein KPI-Rahmen kann 5 bis 10 Kennzahlen umfassen; entscheidend ist, dass jede direkt zum Ziel beiträgt.
Reichweite messen und interpretieren
Für mehr Markenbekanntheit eignen sich Reichweite, Impressionen und Share of Voice. Die Reichweite zählt einzelne Nutzerinnen und Nutzer, die einen Beitrag sehen; Impressionen erfassen, wie oft er angezeigt wird, auch bei wiederholten Aufrufen.
Die Reichweite zeigt, wie viele Nutzerinnen und Nutzer einen Beitrag oder eine Anzeige sehen. Sie wird in organische Reichweite ohne Werbung und bezahlte Reichweite durch Anzeigen unterteilt.
Die onlineKarma-Plattformübersicht vom Juni 2026 weist für die Schweiz 5,7 Mio. für LinkedIn, 4,2 Mio. für Instagram und 3,1 Mio. für Facebook aus. Diese Plattformwerte messen aktive Nutzung nicht einheitlich und dürfen nicht addiert werden, weil Menschen mehrere Angebote nutzen.
Wählen Sie die Plattform passend zu Zielgruppe, Kommunikationsziel, Inhalt und Ressourcen: LinkedIn richtet sich an berufliche Kontakte, Instagram und Facebook verbinden Inhalte mit Community-Arbeit, TikTok setzt auf Kurzvideos. Auch Altersstruktur, Region und Sprache sind für die Auswahl wichtig.
Regelmässige, hochwertige Inhalte, gezielte Hashtags und optimierte Werbeanzeigen können die Reichweite steigern.
Organische Reichweite der wichtigsten Social-Media-Plattformen in der Schweiz (Juni 2026)
Engagement-Rate als zentraler Indikator
Wenn Sie wissen möchten, ob Inhalte bei der Zielgruppe ankommen, wählen Sie die Engagement-Rate. Sie misst Interaktionen wie Likes, Shares, Kommentare, Speicherungen und Klicks; je nach Plattform wird sie zur Reichweite oder zur Followerzahl ins Verhältnis gesetzt.
Likes zeigen grundlegendes Interesse, Kommentare deuten auf eine vertiefte Beschäftigung hin. Shares können die organische Reichweite erweitern, Speicherungen weisen auf wertvolle Inhalte hin.
Auf LinkedIn gilt eine Engagement-Rate von 2 bis 6 Prozent als gut; Top-Performer erreichen bis zu 10 Prozent. Vergleichen Sie Kennzahlen nur, wenn ihre Berechnungsbasis gleich ist.
Erfassen Sie die Werte zunächst in den nativen Analytics der Plattformen. LinkedIn bietet Analytics für Unternehmensseiten und persönliche Profile; bei mehreren Kanälen können Hootsuite oder Sprout Social Zeit sparen.
Um Interaktionen zu steigern, eignen sich Umfragen, direkte Fragen an die Community und emotionales Storytelling.
Von Interaktion zu Conversion
Wenn das Ziel ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Download ist, messen Sie die Conversion-Rate. Sie zeigt, wie viele Nutzerinnen und Nutzer nach einem Social-Media-Klick die gewünschte Handlung ausführen.
Für die Conversion-Rate gilt: (Anzahl der Conversions / Anzahl der Klicks) x 100. Wenn Sie Leads generieren möchten, ist auch die Klickrate (CTR) eine passende Kennzahl.
Klare Call-to-Actions, optimierte Landingpages und Social Proof wie Kundenbewertungen können die Conversion-Rate erhöhen.
Von Interaktion zur Conversion: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Klare Call-to-Action formulierenz. B. 'Jetzt anmelden', 'Download starten'
- Klicks über die Social-Media-Postings messenmittels CTR (Click-Through-Rate)
- Conversions zählen (z. B. Anmeldungen, Downloads)anhand von Tracking-Tools oder Landingpage-Analytics
- Conversion-Rate berechnen(Anzahl der Conversions / Anzahl der Klicks) × 100
- Optimierung durchführenLandingpage anpassen, Social Proof nutzen, CTA verbessern


